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Sturm und Wolken

Wir stehen an der Schleuse, die sie zu spät geschlossen haben und hinter uns steht das Wasser kniehoch im Gräserfeld. Wir beide, dicht an dicht, mit den Kapuzen unserer Jacken über dem Kopf und die Wellen schlagen hoch gegen die Mauer. Ein feiner Sprühregen aus Meerwasser auf unseren Gesichtern und meine eiskalte Hand in deiner. Die Wolken am Himmel hängen tief und sind zerzaust wie ungekämmte Schafe auf dem Deich. Aber fühlst du dich deshalb zuhause? Ist es dir egal, wo du bist, wenn nur ich bei dir bin? In meiner kindlichen Romantik wünsche ich es mir. Nur ein paar Minuten
Meer und Sturm und Wellen. Graue, aufgepeitschte See. 
Ein Brackwassermeer kann auch wütend sein.

25.3.08 17:14
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


lolav / Website (18.4.08 12:56)
toll! ich liebe stum. und das meer. und wolken und schafe...
erinnerungen
nostalgie
danke

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